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Unsere Torschützenliste: Wie funktioniert das Ranking auf clevercircles?

Der Begriff Ranking bedeutet Rangliste und eine Rangliste erinnert an Sport, denn bei fast allen Wettkämpfen gibt es am Schluss eine Rangliste: an der laufenden Fussball-WM, in der Formel 1 oder an der Tour der France. Die Rangliste bringt das Wesentliche auf den Punkt. Sie zeigt aber nicht, ob ein Fussballteam Pech hatte, weil ein Penalty nicht gegeben wurde, sie zeigt nicht ob ein Formel-1-Fahrer unfair in der Kurve abgedrängt wurde und sie zeigt auch nicht, ob ein Massensturz die Fahrer im Peloton zu Fall brachte.

Nein, eine Rangliste zeigt nie die ganze Komplexität und dennoch ist sie das Mass aller Dinge.

Warum? Eine Rangliste ist einfach, darum!

Ohne Wenn und Aber, ohne Glück oder Pech, ohne Vorbehalte, Erläuterungen, Hinweise… auf all das verzichtet die Rangliste. Denn die Rangliste zeigt eine Momentaufnahme der Wahrheit und die Wahrheit liegt immer in der Einfachheit und Klarheit.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das Ranking auf clevercircles (wenn auch der Weg dorthin etwas umständlicher ist als Tore zählen):

 

1. Was sind Erfahrungspunkte (Experience points o. EXP)?

 Mit Erfahrungspunkten wird die Qualität der Marktprognosen, die jeder Teilnehmer an den Abstimmungen abgibt, in einem zwei-Monats-Rhythmus ausgewertet.

Damit man die Marktprognosen vergleichen kann, werden sie a) in einen relevanten Kontext gesetzt und b) normiert, d.h. in ein einheitliches Schema gebracht.

 

a. Der relevante Kontext

 Unabhängig davon, was die Teilnehmer für eine persönliche Anlagestrategie gewählt haben, werden die Marktprognosen für alle Teilnehmer in einer Schattenbuchhaltung (läuft im Hintergrund) auf ein und das gleiche Ausgangsportfolio angewendet.

Bei diesem diversifizierten "Standardportfolio" handelt es sich um die in der standardisierten Vermögensverwaltung weitaus am häufigsten gewählten, mittlere oder ausgewogene, Anlagestrategie. Sie beinhaltet bei uns je 40% Aktien und 40% Obligationen, dazu 7% Immobilien(aktien), 8% Rohstoffe und 5% Cash als Ausgangsbasis.

Mit dem Standardportfolio als Rechnungsbasis schaffen wir eine praxisnahe Relevanz. Die Aktienquote hat beispielsweise einen deutlich höheren Einfluss als die Rohstoffquote. Dies trifft auf die allermeisten Anlagestrategien zu, auch wenn diese nicht 1 zu 1 gleich sind.

 

b. Das einheitliche Schema

An den Abstimmungen, geben die Teilnehmer Ihre Meinung zu den Marktentwicklungen ab ("Marktprognosen"). Darauf basierend rechnet der clevercircles-Algorithmus eine Anpassung der Strategie (Umschichtung).

Vereinfacht gesagt, wird die Aktienquote reduziert, wenn die Wirtschaftsentwicklung negativ erwartet wird, umgekehrt wir die Obligationenquote reduziert, wenn eine Zinserhöhung erwartet wird. Dieser Algorithmus ist für alle Teilnehmer und für alle Berechnungen der Erfahrungspunkte immer gleich.

Nachdem nun die Umschichtungen gemäss Marktprognosen vorgenommen wurden, wird nach 2 Monaten verglichen, welche Performance erzielt worden wäre, wenn alle das gleiche Standardportfolio als Basis gehabt hätten. All jene Teilnehmer, die mit ihren Prognosen und den entsprechenden Umschichtungen eine bessere Performance erzielt hätten (hätten, weil es ja bei den Erfahrungspunkten um eine Schattenbuchhaltung geht), erhalten Erfahrungspunkte. Derjenige Teilnehmer mit der insgesamt besten Performance erhält 100 Erfahrungspunkte für diese Periode. Alle anderen mit einer Performance, die besser ist als das Standardportfolio, erhalten zwischen 1 und 99 Punkten, je nach dem wo sie positioniert sind. Es kann also sein, dass alle Teilnehmer Erfahrungspunkte erhalten oder gar keiner. Es geht nicht darum, den Durchschnitt der Community zu schlagen, sondern einen Mehrwert mit der Umschichtung zu erreichen.

Erfahrungspunkte sind also normierte Performancepunkte und können auch so gelesen werden: Wenn Sie Erfahrungspunkte erhalten und nach den dafür massgebenden Markteinschätzungen umgeschichtet haben, haben Sie mit einem diversifizierten Portfolio eine Über-Performance erzielt. Sie haben mehr Schweizer Franken verdient, als wenn Sie nicht umgeschichtet hätten. 

2. Wie erhalte ich Erfahrungspunkte?

Erfahrungspunkte erhalten alle Teilnehmer, die an einer Abstimmung ihre Meinung abgegeben haben.

Nur positive Erfahrungspunkte werden additiert. Negative Punkte sind zusätzlich im grafischen Statistik-Vergleich ersichtlich und geben ein komplettes Bild ab.

Erfahrungspunkte werden nicht nur für jeden Teilnehmer gerechnet, sondern auf für jeden Circle und jede Kollektivstimme (z.B. "alle Frauen über 40" oder "alle Männer unter 50").

Jeder Teilnehmer, egal ob mit Echtgeld investiert oder mit einem Testdepot, kann an Abstimmungen teilnehmen und Erfahrungspunkte sammeln. Gesammelte Erfahrungspunkte werden bei einer Depoteröffnung vollumfänglich übertragen, d.h. Sie behalten alle vorgängig gesammelten Punkte, wenn Sie später ein echtes Bankdepot anhängen und Geld investieren.

 

3. Wie wird das Ranking bestimmt?

Es gibt verschiedene Vergleichsmöglichkeiten auf clevercircles. Die Basis dafür ist aber immer die Gleiche. Es zählt die Summe der Erfahrungspunkte geteilt durch die Anzahl teilgenommener Abstimmungen.

Gesamtranking

Wenn Sie wissen wollen, wie gut Sie im Vergleich zu allen Teilnehmern dastehen, können Sie Ihr Ranking unter PROFIL und STATISTIK sehen. Wir zeigen jeweils die Top-3 und die drei Teilnehmer direkt vor Ihnen und direkt hinter Ihnen.

Ranking der Teilnehmer Ihrer Circles

Unter der Hauptnavigation unter CIRCLES finden Sie heraus, wer innerhalb ihrer Circles am besten abgestimmt hat. Diese Sicht können Sie für alle Circles anwenden, wo Sie Teilnehmer sind.

 

4. Tipp: Der grafische Vergleich zeigt alles!

Die Summe der gesammelten Erfahrungspunkte ergibt eine rasche Orientierung, vergleichbar mit einer Topscorer-Rangliste im Fussball. Allerdings fehlen in dieser vereinfachten Sicht allfällige negative Erfahrungspunkte. Um im Fussball-Vergleich zu bleiben: Wenn ein Top-Scorer Torchancen vergibt oder gar ein Eigentor schiesst, hätte dies keinen Einfluss auf die Topscorer-Liste. Bei clevercircles können wir aber auch diese Seite zeigen: Wenn also ein Teilnehmer daneben lag und seine Marktprognosen nicht eingetroffen sind, ergibt dies negative Erfahrungspunkte.

Im grafischen Vergleich sind sowohl positive wie auch negative Resultate ersichtlich und jeder Teilnehmer, Circle und  Kollektivstimme sind direkt miteinander vergleichbar.

Hinweis: Das Laden der Statistiken kann manchmal ein paar Sekunden dauern :-)

Vergleichen Sie die unterschiedlichen Muster und passen Sie Ihren Circle an, indem Sie Mitglieder ausladen und neue Teilnehmer einladen.

Interessant sind vor allem Teilnehmer bzw. Stimmen, die regelmässig Erfahrungspunkte sammeln und so über einen längeren Zeitraum für Konstanz sorgen und regelmässig eine bessere Performance ermöglichen. Typischerweise sind dies oft Gruppen, z.B. Circles oder Kollektivstimmen.

FAQ: Hier finden Sie weitere Antworten auf Ihre Fragen rund um clevercircles

 


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