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ETF und Indexfonds – Was muss ich als Anleger wissen?

Passive Anlageprodukte liegen im Trend: Ende 2019 durchbrachen die in ETF (Exchange Traded Funds) angelegten Gelder global zum ersten Mal die Schwelle von 6'000 Mrd. USD.

Der Schlüssel ihres Erfolgs liegt in der einfachen Mechanik dieser Anlageprodukte und ihren tiefen Produktkosten: ETFs und Indexfonds bilden Indizes nach. Ziel ist es dabei nicht aktiv (und somit teuer) einen Vergleichsindex zu schlagen, sondern passiv (und somit günstig), so genau wie möglich den Referenzindex nachzubilden. Es gilt das Prinzip: "Wenn man den Index schon nicht aktiv schlagen kann, so kann man zumindest die Indexperformance kopieren und das alles zu tiefen Kosten."

Das macht absolut Sinn und gilt als wissenschaftlich erwiesen. Je nach konsultierter Studie schaffen es zwischen 70 – 90% der aktiv gemanagten Fonds nicht, den Vergleichsindex zu schlagen. Dafür fallen aber für die aktive Bewirtschaftung höhere Kosten an. Wieso sollte man für etwas mehr bezahlen, das in aller Regel gar nicht eintrifft?

Abbildung 1 In ETF angelegte Gelder seit 2003
Abbildung 1 In ETF angelegte Gelder seit 2003

 

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden ETFs und Indexfonds häufig gleichgesetzt. Das ist aber, wenn man es genau nimmt, nicht nur wegen der unterschiedlichen Abwicklung dieser beiden Anlageprodukte nicht zutreffend. Es lohnt sich also, die Unterschiede zu beleuchten.

Abbildung 2 Unterschiede ETF und Indexfonds
Abbildung 2 Unterschiede ETF und Indexfonds

 

Handel: ETF können an der Börse jederzeit gekauft und verkauft werden. Bei Indexfonds erfolgt der Kauf oder Verkauf einmal täglich über den Fondsanbieter oder die Bank.

 

Preisbewertung: Indexfonds werden einmal täglich bewertet, dabei gilt der Nettoinventarwert (NAV) pro Einheit, zu dem ein Anleger kauft oder verkauft.

ETF können während den Börsenzeiten jederzeit gehandelt werden, als Kursbasis gilt der indikative Nettoinventarwert (iNav). Für die Preisstellung und die tägliche ETF-Liquidität sind Market Maker verantwortlich.

 

Handelskosten: Bei ETF fallen implizite Kosten an, der Spread (Differenz zwischen dem Geld- und Briefkurs). Das ist die Entschädigung für den Market Maker. Beim Indexfonds entfällt diese Spanne, dafür gibt es die Ausgabe- / Rücknahmegebühr.

 

Stempelsteuer: Für ETF fallen Stempelsteuer an. Bei in der Schweiz domizilierten ETF sind es 0.075% Prozent, bei ausländischen sind es 0.15%. Während bei inländischen Fonds (CH ISIN) keine Stempelsteuer anfällt, wird bei ausländischen Indexfonds ebenfalls eine Stempelsteuer von 0.15% fällig

Um die Vorteile beider Anlageprodukte zu nutzen, haben wir uns bei clevercircles entschieden, sowohl ETF wie auch Indexfonds in das Anlageuniversum aufzunehmen. Im Vordergrund für die Auswahl stehen dabei tiefe Produktekosten (TER), sowie eine möglichst geringe Abweichung vom Referenzindex und eine tiefe Stückelung.

Sind Sie interessiert, welche ETF und Indexfonds clevercircles einsetzt? Hier geht es zum Anlageuniversum.

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