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So sieht die clevercircles-Community die Märkte im August 2020

Social Forecasting: Die clevercircles-Community hat ihre aktuellen Markterwartungen per Ende August abgegeben. Nachfolgend präsentieren wir die wichtigsten Resultate.

Alle Abstimmungsresultate: Jetzt auf Bild klicken

 

Ein heisser Herbst

Mit den wieder steigenden Corona-Fallzahlen steigt auch die Unsicherheit, wie es im Herbst weitergehen soll. Während in Europa auf nationaler Ebene wieder vermehrt Einschränkungen erlassen werden, stehen die USA ganz im Zeichen des Wahlkampfs begleitet von anhaltenden, gewaltsamen Protesten. Die Börsen lassen sich von all dem bis jetzt nicht beirren, sie sind unverändert in Hochstimmung.

Aufgrund der politischen Eingriffe, der wachsenden staatlichen Wohlfahrtsausgaben und der Ausweitung der Geldmengen stellt sich für viele Beobachter die Frage, nach den Auswirkungen auf die Preisniveaus und somit nach der Inflation. Genau diese Frage haben wir unserer Community gestellt.

Erfahren Sie nachfolgend die wichtigsten Erkenntnisse und Trends aus der aktuellen Abstimmung zu den Markterwartungen.

 

Ferien in der Schweiz, Aktien auch.

Verglichen mit der Juni Abstimmung hat sich die Stimmung in der Community etwas aufgehellt. Rund die Hälfte der Teilnehmer erwarten stabile Märkte, einer von fünf geht weiterhin von steigenden Aktienmärkten aus. Ein Drittel dagegen bleibt klar skeptisch.

Der Aufruf der Schweizer Tourismusbranche diesen Sommer war deutlich: Machen Sie Ferien in der schönen Schweiz! Es scheint so, als ob sich die clevercircles Community diesen Aufruf auch für Ihre Anlagen zu Herzen genommen hat. 3 von 4 Teilnehmer sehen im Regionenvergleich für den Spätherbst das grösste Potenzial im Schweizer Markt, gefolgt von Europa. Natürlich gibt es für diese Einschätzung auch rationalere Gründe wie Heimatverbundenheit. So kostet die Kurzarbeit in der Schweiz mit CHF 16 Mrd wohl einiges weniger, wie zunächst angenommen und die Arbeitslosenzahlen sind aktuell tiefer (3.2%) als zunächst befürchtet. Im Industriesektor geht man sogar davon aus, dass die Talsohle bereits überwunden ist.

Bezüglich den USA herrschen bei den Abstimmungsteilnehmern grosse Vorbehalte. Offensichtlich trüben die Meldungen zu Corona, die anhaltenden und gewaltsamen Proteste, das vergiftete politische Klima und das Säbelrasseln mit China die Meinungen weiter stark ein. So sehen nur etwas mehr als 5% die USA im Regionenvergleich vorne. Die sich verringernde Breite der Aktientitel, die die amerikanischen Indizes aktuell tragen, lässt viele Investoren, wie auch die clevercircles Community, vorsichtig sein

 

Euro mit Auftrieb, US-Dollar im Sinkflug

Die europäischen Massnahmen zur Stabilisierung des Wirtschaftsraumes und zum Umverteilen der Staatsschulden kommen bei den Anlegern gut an, der Euro notiert solide rund um CHF 1.08. Die clevercircles Community beurteilt die Situation der europäischen Einheitswährung für den Moment gleich. Mehr als 50% erwarten bis zum Herbst keine grossen Kursänderungen. Knapp ein Viertel sieht den Euro gegenüber dem Schweizer Franken sogar im Aufwärtstrend. 

Anders sieht die Einschätzung beim US-Dollar aus, der notiert aktuell bei knapp über CHF 0.90. Über 60% der Teilnehmer antizipieren eine abermalige Abschwächung der amerikanischen Währung gegenüber dem Schweizer Franken. Ob diese Einschätzung einher geht mit der Ankündigung der FED in Zukunft auch Inflation höher als 2% zuzulassen? Viele clevercircles Anleger werden auf jeden Fall die Chance bei clevercircles nutzen und sich gegen das USD-Währungsrisiko absichern.

 

Immobilien wieder als Alternative

Der Schweizer Immobilienmarkt zeigt sich erfreulich robust. Starke, corona-bedingte Veränderungen des Preisniveaus für Wohneigentum sind gemäss Experten keine zu erwarten. Die clevercircles Community teilt diese Auffassung und zeigt sich dabei sehr ausgeglichen: Während 40% von keinen signifikanten Änderungen ausgehen, erwarten 30% eine Korrektur. 30% sind zuversichtlich und sehen sogar wieder Potenzial im hiesigen Immobilienmarkt. Faktoren wie das begrenzte Immobilienangebot, die raschere wirtschaftliche Erholung oder fehlende, risikoarme Anlagen dürften für diese Einschätzung verantwortlich sein.

Mehr als 75% der Abstimmungsteilnehmer sehen keine nennenswerten Zinsänderungen in naher Zukunft, von einer Zinswende ganz zu schweigen (13.1%). Hypotheken werden auch in Zukunft günstig bleiben.

 

Gold: Der Tanz geht weiter!

Gold ist bis heute mit einer Performance von knapp 30% der grosse Gewinner im Jahr 2020. Die clevercircles Community – schon immer sehr goldaffin eingestellt – sieht hier auch keineswegs die Spitze erreicht: Mit mehr als 70% Zustimmung, zementiert sie hier einen Trend der seit Dezember 2019 anhält. Obwohl Anfangs August der Preis von USD 2'000 pro Unze erreicht wurde, gehen viele Edelmetallanalysten davon aus, dass mittel- bis langfristig nach wie vor viel Luft nach oben vorhanden ist, nicht zuletzt aufgrund der Inflationsängste, die mit den Geldmengenausweitungen der Notenbanken einhergehen.

Der Preis für ein Fass der Marke Brent (Nordsee) notiert Ende August bei 46 USD. Betrachtet man den Ölpreis seit dem Crash im April, dann zeichnet sich ab, dass die Erholung eher einem Wurzelzeichen gleicht, als einem "V", was bedeutet, dass inzwischen nur ein Teil des Einbruchs wettgemacht wurde und sich der Ölpreis nun auf dem aktuellen, tieferen Niveau einpendelt. Die Nachfrage steigt also nicht mehr so stark, wie im zweiten Quartal, das Preisniveau vor Corona scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Ein bisschen mehr als 40% der Community sieht hier vor allem Stagnation, der Preis wird nicht durch eine steigende realwirtschaftliche Nachfrage getrieben. Experten weisen darauf hin, dass die Öllager nach wie vor voll sind und somit sogar wieder eine Korrektur wie im Frühling drohen könnte. Rund ein Viertel (26%) der Community scheinen vor allem dieses Szenario zu erwarten, wenn sie von sinkenden Ölpreisen ausgehen. Knapp 30% sehen den wieder zunehmenden globalen Güterverkehr und die sich erholenden Märkte mit einem parallel dazu anziehenden Ölpreis.

 

Inflation bleibt ein Phantom

In unserer Zusatzfrage wollten wir wissen, wie die clevercircles Community die Gefahr einer zunehmenden Inflation beurteilt. Dabei zeigt sich: Von "Inflationsangst" keine Spur. Rund 40% halten eine negative Inflation (Deflation) in Zukunft für realistischer. Deflation entsteht, wenn die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen geringer ist, als das Angebot, der Absatz sich also verringert. Ebenfalls 40% der Community gehen bestenfalls von einer leichten Zunahme der Inflation aus bei anschliessendem Verharren auf sehr tiefem Niveau. Nicht einmal 20% gehen von einer steigenden Teuerung aus. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint für den Grossteil der clevercircles Community die Gefahr, dass die Sparer und Konsumenten mit verringerter Kaufkraft für die in Schieflage geratenen Staatshaushalte bezahlen müssen, von untergeordneter Bedeutung zu sein. Ähnlich schätzen auch das SECO (-0.3% Inflation für 2021) und Economiesuisse (-0.5% für 2021) die Teuerung ein.   

 

 

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Alle zwei Monate können clevercircles-Teilnehmer ihre Markterwartungen miteinander vergleichen. Dafür muss man kein Anlageprofi sein, die Umfrage (Abstimmung) beinhaltet sechs einfache Fragen zu den wichtigsten Märkten. Diese können auch intuitiv beantwortet werden. An den Abstimmungen nehmen auch zahlreiche Profis und Finanzjournalisten teil, z.B. von unseren Medienpartnern Handelszeitung und Bilanz. Nach der Abstimmung sehen Sie, was diejenigen Teilnehmer, die Sie gewählt haben, für eine Marktentwicklung erwarten.

Clevercircles errechnet für Sie auf dieser Basis einen individuellen Umschichtungsvorschlag und Sie können ohne Zeitaufwand und ohne Kostenfolge Ihr Portfolio so ausrichten, dass es der Markterwartung Ihrer Vertrauenspersonen entspricht. Melden Sie sich heute noch an mit einem kostenlosen Demokonto und erfahren Sie selber, wie es sich anfühlt, selbstbestimmt sein Vermögen aufzubauen.

Wie haben sich die Anlageklassen entwickelt?

Die Performancezahlen auf einen Blick.

Performance Tabelle — YTD (31.08.2020)


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